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Kultiviere deine Einbildung und deine Selbstgefälligkeit bis an die Grenze des Größenwahns. Rechne Dir die spontanen Aufstände in den entlegensten Weltwinkeln als deinen Verdienst zu und verhöhne alle, die dir widersprechen oder nicht mit dir übereinstimmen.
Das grosse Thier: Situationist in sieben TagenGepostet am Mai 15, 2012 via only AA but XXX with 11 Anmerkungen
Quelle: onlyaabutxxx
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Nichts macht dich abhängiger als der Wunsch nach Unabhängigkeit. Unabhängigkeit ist auf niemands Stirn so herrlich geschrieben als auf die des Knaben, der in die Welt geht einen Meister und Lehrer zu suchen.
Franz Baermann Steiner: Feststellungen und Versuche. Aufzeichnungen 1943-1952, Göttingen 2009, S. 154. (via diesebastionbehrisch)Gepostet am Mai 15, 2012 via Wonnegrausen with 12 Anmerkungen
Quelle: diesebastionbehrisch
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Um unseren Protest zu veranschaulichen, werden wir vielfältige thematische Aussagen auf Bannern und Schildern mit uns tragen, Missstände bloßstellen und Forderungen stellen.
charakter und ziele der demonstration am 19. mai (blockupy frankfurt)(via zartcore)
Gepostet am Mai 14, 2012 via ...this is zartcore with 11 Anmerkungen
Quelle: blockupy-frankfurt.org
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Gepostet am Mai 10, 2012 via The Televandalist with 8.692 Anmerkungen
Quelle: televandalist
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Das ist spröde kantisch geredet; aber ich habe mich in den letzten Jahren an diesen neu-kantianischen Jargon gewöhnt, und ich bin irgendwo erleichtert, das so trivial sagen zu können.
Jürgen Habermas: Die neue Unübersichtlichkeit, Frankfurt am Main 1985, S. 204. (via diesebastionbehrisch)Gepostet am Mai 9, 2012 via Wonnegrausen with 5 Anmerkungen
Quelle: diesebastionbehrisch
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Solche Gesellschaftskritik will keinen falschen Kollektivismus oder gar Gemeinschaftssinn, sondern die verwirklichte Freiheit des Individuums, das sich seiner gesellschaftlichen Konstitution bewusst ist. Dementsprechend verachtet solch eine Kritik die Parole “Die Arbeit hoch!” und setzt dagegen die Vorstellung Theodor W. Adornos von einem befreiten gesellschaftlichen Zustand: “auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen”, was übrigens auch eine schöne Alternative zu den drögen Gewerkschaftsaufmärschen oder der Klassenkampfsimulation linker Splittergruppen am 1. Mai ist.
Stephan Grigat: Die Arbeit nieder! In: Jungle World, 17/2012. -

Wenn die Katze uns ins Auge fasst.
(via retorsion)
Gepostet am April 25, 2012 via Dinu Lipatti's bones with 179 Anmerkungen
Quelle: stickyembraces
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Malina: Du wirst also nie mehr sagen: Krieg und Frieden.
Ich: Nie mehr.
Es ist immer Krieg.
Hier ist immer Gewalt.
Hier ist immer Kampf.
Es ist der ewige Krieg.Ingeborg Bachmann: Malina. Frankfurt am Main 1980, S. 247. (via walter-benjamin-bluemchen)